aktualisiert November 2006
Die internationale Diversifikation in ausgewählte
Sachwerte
(Drittelmix) zahlt sich strategisch aus
Es gibt strategische Grundmuster, die sich wiederholen. Eines dieser Muster
ist die Einteilung der Vermögenswerte in Vermögensklassen und zum anderen die
Unterscheidung dieser in monetär (Geldanlagen = Schuldgeld) und
nicht-monetär
(Sachwerte).
Durch die richtige Vermögensstruktur, vergleichbar mit der Statik
eines Hauses, können Ertrag und Risiko
eines Portfolios außerordentlich verbessert werden. Vermögen braucht
sichere Fundamente. Der langfristig
(Jahrzehnte) sicherste Schutz gegen Vermögensverluste durch
Geldentwertung ist die systematische,
international
ausgerichtete Risikostreuung in Sachwerte. Sachwerte schlagen langfristig
tendenziell Geldwerte!
Wobei Geld
und Wert vielfach getrennte
Wege gehen.
Der Sachwert bezeichnet den von nicht-monetären Wirtschaftsgütern (z.B.
Grundstücke, Schmuck) verkörperten Gebrauchswert, der unabhängig von
Kaufkraftschwankungen (Geld) ist.
Nutzbringende
Immobilien
(Land- und Forstbewirtschaftung, Wälder, eigengenutzte oder vermietete
Immobilien), ausgesuchte unternehmerische
Beteiligungen und
Rohstoffe (Edelmetalle) zum Beispiel zählten schon immer zu
den bevorzugten, klassischen Vermögensklassen
erfolgreicher Sachwertbesitzer (Landadel, Klerus, Kaiser, Könige, Großindustrielle,
Reiche oder Superreiche).
Für gut situierte Anleger gilt
in jeder Zeitepoche:
Der Gewinn liegt im
Einkauf! ... möglichst schuldenfrei! Denn wer Schulden hat ist nicht
frei.
Qualitativ
ausgewählte Sachwerte (real
values) sind wertbeständige
Substanzwerte, die bisher Kriege und wirtschaftliche Katastrophen
überlebt haben, egal wie
niedrig oder wie hoch die Preissteigerungsraten oder die Schuldenlast öffentlicher Haushalte
waren; dies um so mehr in Deutschland in den
extremen Inflationen und Währungsreformen 1923 und 1948 nach den letzten beiden
großen Kriegen.
Durchgehender
Hinweis: Ergebnisse der Vergangenheit bzw. Gegenwart sind
keine Garantie für die Zukunft, sie können variieren. Alle Angaben ohne
Gewähr.
Sachvermögensbesitzer sind gegenüber Geldbesitzern (Schuldgeldbesitzer)
insofern im Vorteil, als ihre physischen Realwerte im Zuge generell steigender
Preise nicht durch Inflation beeinträchtigt werden (ein Haus bleibt ein Haus, 1
kg Silber war 1 kg Silber im Jahr 1823 und bleibt im Jahr 2010 immer noch 1 kg
Silber), während Geldbesitzer mit ihren monetären Kapitalanlagen wie
Bausparverträge, Spar- und Festgelder, Staatspapiere (Bundesschatzbriefe,
Bundesobligationen ...), Schuldverschreibungen, Zertifikaten, deutsche
Kapitallebens- oder private Rentenversicherungen usw.
regelmäßig
reale Kaufkraftverluste erleiden.
Die ideale Lösung zur gleichzeitigen
Erreichung konkurrierender Anlageziele wie Sicherheit, Liquidität oder
Rendite gibt es nicht, egal in welcher Anlageklasse oder in welcher
Vermögensstruktur (monetär / nicht-monetär) jemand investiert ist. Dafür sind die
Wechselfälle des Lebens zu unbestimmt. Erfahrungen der Vergangenheit lassen sich
niemals 1 : 1 auf die Gegenwart oder die Zukunft übertragen. Aber Sie können mit einem Mix geeigneterer (nicht-monetärer) Vermögensklassen effizient gegensteuern.
Das
Rezept für Ihren
langfristigen Erfolg:
Der Anlagemix, den jeder versteht
Risikostreuung
mit gesundem Menschenverstand
(klassisch)
idealtypisch: monetärer
Drittelmix in ausgesuchte
Sach- /
Substanzwerte
⅓ Rohstoffe (Edelmetalle)
–
⅓ Immobilien –
⅓ (ausgesuchte)
Beteiligungen
Die klassische Vermögensstruktur (3 Vermögensklassen:
nicht-monetäre Sachwerte, Gewichtung
⅓)
kann dabei folgendermaßen aussehen:
-
Edelmetallmix
(⅓) in Gold, Silber, Platin:
"Lege 20-30% deines frei verfügbaren
Nettovermögens in physische Edelmetalle an und hoffe, dass Du sie
niemals brauchst". Edelmetall-Zertifikate sind kein
physischer Ersatz
und daher nicht zu empfehlen (=► Zertifikate = ungedecktes
Papiergeld; i.d.R. kein Anspruch auf physische Auslieferung)!
Edelmetalle sind nur zur Beimischung, zur Vermögenssicherung,
keinesfalls aber als ausschließliche Kapitalanlage zu empfehlen.
Ein kg Gold war immer 1 kg Gold, egal wo die Preise auch stehen; das galt im
Jahr 1900 und wird auch im Jahr 2010 immer noch so sein.
-
etwas Schmuck, Kunst ...
Notenbanken halten
Edelmetalle als Reserve. Das Volk kauft Edelmetalle, weil sie Sicherheit
(Vermögenssicherung) bieten. Edelmetalle (Gold = Geld = umsatzsteuerfrei,
Silber
und Platin = umsatzsteuerpflichtig) korrelieren per Saldo negativ zu Aktien- und
Rentenmärkten. Edelmetalle erreichen kumuliert betrachtet regelmäßig ihr
langfristiges Hoch, wenn Aktien und Anleihen tendenziell am Boden sind.
Rohstoffmärkte entwickeln sich gewöhnlich am besten, wenn sich monetäre
Vermögensklassen schlecht entwickeln. Für Edelmetalle bestand seit
Jahrtausenden (!) ein Markt, entweder ein legaler oder ein
illegaler.
Der Immobilienstandort ist mit das
A und O (Lage, Lage, Lage). Durch attraktive Einkaufspreise (max.
40-60% eines gutachterlich festgestellten Verkehrswertes) steigert sich
die monetäre Rendite überproportional. Investitionen in Immobilien
werden zusätzlich durch steuerliche Anreize gefördert.
Wer allerdings mit einem Crash rechnet, wird
auch weltweit
anlegende bislang gut gemanagte
Aktienfonds rechtzeitig in Branchen umschichten, die davon weniger betroffen sind, z.B.
mit Hilfe spezialisierter Investmentfonds, die international, konservativ gut gemanagt
in Rohstoffe (Edelmetalle) oder Versorgungsunternehmen, also in klassische
Sachwerte
investieren.
Fonds, die in angelsächsische
Secondhandpolicen (TEPs, liquider Zweitmarkt) nach britischem Vertrags- und Versicherungsrecht
auf £-Basis mit €-Währungsabsicherung anlegen – eine wertstabile Anlagemöglichkeit
mit Garantien und guten Renditechancen. TEPs sind gehandelte Policen
angelsächsischer Lebensversicherer mit laufenden Prämienzahlungen und
Gewinnbeteiligung, welche bereits angespart sind. TEPs werden in
Großbritannien seit über 150 Jahren gehandelt. Insgesamt kann der
Investor (Stand 2006) je nach Restlaufzeit mit einer Bruttorendite
zwischen 6 und 9 Prozent jährlich rechnen.
Durchgehender
Hinweis: Ergebnisse der
Vergangenheit bzw. Gegenwart sind keine Garantie für die Zukunft, sie
können variieren. Alle Angaben ohne Gewähr.
Die Beteiligung als weitere Beimischung
an vor- und außerbörslich etablierten, oftmals marktführend tätigen
Unternehmen in Form eines Dachfonds, der sich an ca. 20 Private
Equity Zielfonds – und damit mehr als 300 Unternehmen – beteiligt, bietet bei
geringeren Risiken als bei einem weltweit anlegenden Aktienfonds ein überdurchschnittliches
Renditepotential. Die geringe Wechselbeziehung (Korrelation) mit anderen
Vermögensklassen ist ein Merkmal dieser Anlageform. Zum "Top Quarter" werden solche Gesellschaften
gezählt, die in der Vergangenheit nach den von ihnen erzielten Renditen
zu den 25% der erfolgreichsten Marktteilnehmer gehörten. Dieses
Top-Investitionssegment hat langfristig eine Verzinsung des
durchschnittlich gebundenen Kapitals von 30% (Methode interner Zinsfuss
/ IRR) pro Jahr erzielt und war bis vor kurzer Zeit ausschließlich
institutionellen Anlegern vorbehalten.
Das Prinzip:
Bei monetärem Liquiditätsbedarf wird immer
das gerade aus den vorgenannten drei klassischen
Haupt-Sachanlageklassen verkauft, was gerade teuer ist. Bei frei
verfügbarer monetärer Liquidität wird das gekauft,
was billig ist ("der Gewinn liegt im Einkauf"). Jetzt stellt sich nur noch die
Gretchenfrage, welche Sachwertanlageklasse zyklisch gesehen gerade billig ist
und welche nicht? Ganz einfach: Derzeit
(November 2006) kann generell - in historischen Maßstäben (Jahrhunderte)
gemessen - bei Sachwert-Assetklassen
festgestellt werden, dass prinzipiell Aktien und Immobilien
bei uns
als Vermögensklassen relativ teuer - meist
überbewertet (Preisblase) - und Edelmetalle (Vermögensklasse) relativ günstig
(unterbewertet) sind.
Über- und Unterbewertungen können über sehr lange Zeit Bestand haben.
Im Januar 1980
beispielsweise standen sowohl der Goldpreis als auch der Dow Jones Aktien Index
auf dem gleichen Niveau von 800 Zählerpunkten. Jetzt, 26 Jahre später, steht der
Dow Jones bei über 12.000 (Dezember 2006) und der Goldpreis dümpelt immer noch
fast 1/3 unterhalb des Wertes von 1980.
Das ist alles. So einfach funktioniert antizyklische reale
(physische) Vermögenssicherung / -mehrung -
über Jahrzehnte und Jahrhunderte.
Die Frage, ob eine
Sachwertanlageklasse gerade preiswert oder überteuert ist, klärt nicht unbedingt
gleichzeitig die Frage, inwieweit augenblicklich zum Beispiel ein günstiger
Zeitpunkt des Ein- oder Ausstiegs einzelner Wirtschaftsgüter an regionalen
Märkten gegeben ist. Wohl aber liefert sie auf lange Sicht (Jahrzehnte) das
richtige Mischungsverhältnis der Anlageklassen.
Einen
"Critical Line
Algorithmus", eine Risikodiversifikation nach Markowitz
(Wirtschafts-Nobelpreisträger), angewendet vorwiegend auf ungedeckte
Papier-/Geldanlagen, brauchen Sie dabei nicht
unbedingt. Die naive Verwendung historischer Daten (Input) führt nicht zu einer
Portfoliooptimierung sondern zu einer Schätzfehlermaximierung (Output). Fangen
Sie an zu denken, hören Sie auf, mit einer Blackbox zu rechnen. Die Zukunft kann
niemand vorhersehen. Und lassen Sie die Finger von Finanzprodukten, die Sie nicht (wirklich) verstehen! Das ist das ganze Geheimnis.
Durchgehender
Hinweis: Ergebnisse der Vergangenheit bzw. Gegenwart sind
keine Garantie für die Zukunft, sie können variieren. Alle Angaben ohne
Gewähr.
Die Vor- und Nachteile
(Auszug) vergleichsweise junger (innovativer), auf klassische Sachanlageklassen "aufgesetzte"
Vermögensklassen werden am besten in der langfristigen
Betrachtung deutlich. Durch Anklicken nachfolgender Links können Sie sich
informieren:
Warum "eingeschränkt", dazu mehr auf den
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