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Geldanlage od. Sachwert

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Die Historie belegt, dass viele große Vermögen dieser Welt (Flick, Warren Buffet mit seiner Berkshire Hathaway Inc. u.v.m.) nicht durch Sparen in Geldanlagen, sondern in Sachwerte aufgebaut wurden und gesichert werden. Sachwert schlägt langfristig tendenziell Geldwert! 

Geld- oder Sachwert, worin besteht der Unterschied?

Normalerweise unterliegen die in einer Vermögensbilanz zusammengefassten Wirtschaftsgüter im Zeitablauf Wertschwankungen durch Geldentwertung bzw. Sachwertschwankungen. Gewöhnlich wird zwischen monetären und nicht-monetären Vermögensanlagen /-klassen unterschieden.

Sachwerte = nicht-monetäres Vermögen

Sachwerte (auch Substanzwerte) sind Vermögensanlagen in nicht oder wenig inflationsgefährdete Werte, zum Beispiel Immobilien, Rohstoffe, Edelmetalle, Antiquitäten, Kunstobjekte, Aktien, Aktienfonds, REITs (Real Estate Investment Trusts = US-amerikanische Immobilienaktien), Immobilienfonds oder aktienfondsgebundene Lebensversicherungen (auch Fondspolicen genannt). Sachwerte verkörpern den Anspruch auf einen realen Wert. Ihnen liegt eine gütermässige Basis zugrunde. Sie sind langfristig sicherer als Geldanlagen. Beispiel: 1 kg Gold war 1870 ein Kilogramm Gold und ist heute noch immer 1 kg Gold. Egal wo der Preis auch stehen mag, 1 kg Gold hat immer die gleiche Masse, den gleichen Wert!

Geldwerte = monetäres Vermögen

Zu den Geldanlagen werden zum Beispiel Rentenfonds, Schuldverschreibungen, Sparbücher, öffentliche (mündelsichere) Anleihen, festverzinsliche Wertpapiere, Bausparverträge, deutsche Kapitallebensversicherungen (nicht angelsächsische), private deutsche Rentenversicherungen und das Bargeld gezählt. Geldanlagen (auch Nominalwerte) verbriefen einen Anspruch auf eine bestimmte Geldsumme ausgedrückt in Geldeinheiten einer Währung (wie zum Beispiel EURO, US $, usw.). Bei diesen monetären Anlagen (Schuldgeld) sind Sie darauf konditioniert, dass es sich um werthaltige Papiere handelt. Aber letzten Endes ist es zunächst einmal nur Papier. Buntbedrucktes Papier (Schuldgeld) mit mehr oder weniger vielen Nullen darauf! Bei Inflation (Preissteigerung) sinkt immer die Kaufkraft der nominalen Geldeinheiten. Nichts geschieht zufällig! Der Kaufkraftverlust wird als schleichende bzw. galoppierende Inflation oder im Extremfall als Hyperinflation bezeichnet.

Während in Inflationszeiten private und institutionelle Anleger Substanz- / Kaufkraftverluste erleiden, erzielen Schuldner und Schuldenmacher (Regierungen) per Saldo Substanzgewinne: Schulden werden aus inflationiertem Geld zurückbezahlt. Größter Schuldner Deutschlands ist mitunter unser eigener Staat und damit (indirekt) wir selbst. Der Gesamtschuldenstand aller öffentlichen Haushalte (öffentlicher Gesamthaushalt: Schulden von Bund, Ländern und Gemeinden) in Deutschland hatte Mitte 2005 die astronomische Summe von sage und schreibe € 1.500 Mrd. (Statist. Bundesamt) überschritten ...

= 1.198.145.000.000 (= 1,19 Billionen) € (Ende 2000)

= 1.325.733.000.000 (= 1,33 Billionen) € (Ende 2003)

= 1.468.130.000.000 (= 1,47 Billionen) € (Ende 2005)*

= 1.543.965.000.000 (= 1,54 Billionen) € (Ende 2006)*

* Schätzung Bund der Steuerzahler Deutschland e.V. 02/2006

Steigerung 2000-2006: +29,4% (!)

 

ohne (explizit) die Zahlungsversprechen des Staates für Renten und Pensionen von Beamten und Angestellten des öffentlichen Dienstes von weit mehr als 5.700 Milliarden (= 5,7 Billionen) Euro. Die gesamte Staatsverschuldung (implizit) im Jahr 2006, bei der auch diese Zahlungsversprechen mit berücksichtigt sind, beträgt umgerechnet über

 7.200 Mrd. €uro!

- eine Zahl mit einem großen roten  " B " davor -

... und wird weiter durch großvolumige Ausgabe von nur vermeintlich sicheren, real niedrig rentierlichen Staatspapieren (= Geldpapiere) wie Bundesschuldverschreibungen, Bundesschatzbriefe, Schuldscheindarlehen, Geldmarktgeschäfte usw. gedeckt bzw. finanziert. Allein die Zinsaufwendungen aller öffentlichen Haushalte betrugen im Jahr 2005 sage und schreibe EURO 67,5 Mrd.(!) - doppelt so viel wie die Verteidigungsausgaben! - Tendenz weiter steigend. Die operativen Aufgaben des Schuldenmanagements des Bundes führt dabei still und leise, aber sehr effektiv die "Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH" (http://www.deutsche-finanzagentur.de) im Auftrag und im Namen des Bundes durch.

Und was machen die dafür verantwortlichen Politiker und Politikerinnen? Sie streiten darüber, wer noch mehr Geld verbraten darf! Persönliche Haftung der Verantwortlichen für dieses Desaster, für die roten Zahlen in den öffentlichen Haushalten (bislang) ausgeschlossen.

Die Kreditfinanzierung der öffentlichen Haushalte in Deutschland ist zum fiskalisch nutzlosen Selbstzweck entartet. Sie dient nicht mehr der eigentlichen Haushaltsdeckung, sondern zum großen Teil der Finanzierung der von ihrem Gesamtschuldenstand selbst erzeugten Zinseszinsausgaben (weitere Nettokreditaufnahmen, Neuverschuldung). Die ständig erhöhte Gesamtverschuldensquote bringt wachsende Zinsaufwendungen mit sich und damit die Gefahr, dass über den Financial Leverage (Hebeleffekt) das Nettogesamtvermögen zunehmend aufgezehrt wird. Mit wachsender Verschuldung erhöht sich auch das Risiko für die Gläubiger der Staatsanleihen! Die Zahlen und Begriffe im Zusammenhang mit der Staatsverschuldung sind so losgelöst, dass sie auch für Wirtschaftswissenschaftler und -politiker in ihrer Gesamtheit kaum noch fassbar geschweige denn nachvollziehbar sind. Das Verrutschen einer Kommastelle nach links oder rechts oder die Verwechslung von Milliarden mit Millionen oder Billionen wird kaum mehr bemerkt.

1,5 Billionen = 1.500 Milliarden = die Zahl 15 plus elf Nullen!

Eine Zahl, von der die inkompetenten "Nullen" in Berlin noch nicht einmal wissen oder wussten (Panorama-Sendung vom 23.10.2003), wie viele Stellen sie hat.

Besonders die Ausstattung einer bestimmten Gruppe von Geldpapieren mit staatlichen Garantien (Mündelsicherheit § 1807 ff. BGB, Nominalwertrückzahlung) macht diese für private und institutionelle Anleger, vor allem deutsche Lebensversicherer (Anlageverordnung - AnlV), als Geldanlage seit Jahrzehnten interessant. Deutsche Anleger kaufen mit diesen renditeschwachen inflationsgefährdeten Geldanlagen überspitzt formuliert direkt oder indirekt quasi größtenteils die eigenen (Staats-) Schulden (!) und nicht - wie es besser wäre - qualitativ ausgewählte renditestarke Sachwerte!

Während angelsächsische Lebensversicherer generell die ihnen anvertrauten Kundengelder nur in geringeren Anteilen in Staatsanleihen / Geldanlagen parken (gesetzlich sind Aktienquoten bis 100 % in Großbritannien möglich), sind dagegen Staatspapiere als inflationsgefährdete Geldanlagen in Deutschland auch noch mündelsicher (§1087 BGB). Sie werden von institutionellen Anlegern in großem Stil teilweise wider besseren Wissens zur Absicherung der langfristigen Altersvorsorge ihrer Kunden gekauft. Dies schreibt ihnen die Aufsicht durch den Gesetzgeber über die AnlV vor. (Mündelsichere) Staatspapiere bilden den Anlageschwerpunkt im Portefeuille deutscher Versicherer! Dem Staat gefällt dies, da er selber Hauptemittent (Herausgeber) dieser Papiere ist und damit seine Schuldenberge weiter finanziert.

So entfielen im Jahr 2001 (GDV-Jahrbuch 2002) auf inflationsgefährdete Staatspapiere wie zum Beispiel Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen und Darlehen öffentlicher Schuldner fast EURO 333 Mrd., was einem Anteil von 38 % (!) am gesamten Anlagebestand der deutschen Assekuranz (ohne Pensions- und Sterbekassen) entspricht. Hinzu kommen weitere "versteckte" Anteile inflationsgefährdeter Geldanlagen (Schuldgeld) ... sehen Sie selbst ... 

Quelle: Gesamtverband deutsche Versicherungswirtschaft (GdV), Jahrbuch 2002

Nicht nur für die deutsche Assekuranz ist es daher unumstößlich, ihre langfristige Anlagepolitik bezüglich des zu hohen Anteils inflationsgefährdeter Geldanlagen und Staatspapiere in den Vermögensanlagen kritisch zu hinterfragen. Sie müsste, um sich nicht in naher Zukunft selbst in Frage zu stellen, die Geldanlagen in ihrem Anlageportefeuille auf ein Mindestmaß ähnlich dem angelsächsischen Vorbild senken, besonders unter dem Gesichtspunkt des besorgniserregend, weiter ausufernden Gesamtschuldenstands der öffentlichen Haushalte. 

Hat sich schon einmal überhaupt jemand ernsthaft gefragt, wer denn Deutschlands öffentliche Schulden und vor allem von was und in welchem Zeitraum jemals zurückzahlen soll? 

"Würden ab sofort keine Schulden mehr aufgenommen und würde die öffentliche Hand gesetzlich verpflichtet, jeden Monat eine Milliarde Euro an Schulden zu tilgen, so würde dieser Prozess mehr als 122 (!) Jahre lang andauern müssen, um den Schuldenberg [1,5 Billionen] vollständig abzutragen" (Bund der Steuerzahler, Januar 2005).

Dass ein solch großer Schuldenberg mit den normalen Mitteln einer sparsamen Haushaltsdisziplin nicht mehr abgetragen werden kann, ist einleuchtend.

Die öffentlichen Schulden sind so hoch, dass eine Rückzahlung nicht mehr politisch (political correctness) gewollt ist. Nicht einmal die Schuldenbegrenzung wird heute noch von irgendeiner politischen Partei ernsthaft angegangen oder von maßgeblichen Spitzen-PolitikerInnen dauerhaft erfolgreich umgesetzt. Vielmehr wird ohne Skrupel mehrheitlich systemimmanent an der weiteren Verschlimmböserung, dem Schaffen neuer, zusätzlicher Schulden gearbeitet. Als letzter Ausweg steht dann dem Staat die Währungsreform zur Verfügung, bei der jeder zum Verlierer wird, der als Papiergeldsparer unsichere Geldanlagen wie Bargeld, deutsche Lebens- oder Rentenversicherungen, Sparkonten, Bausparverträge, Riester- oder Rürup-Verträge, mündelsichere Staatsanleihen ... und ähnlich unsinnige Geldvernichtungsanlagen besitzt.

Würde die BR Deutschland handelsrechtlich bilanzieren, wäre die Insolvenz unschwer erkennbar. Dazu einige Pressezitate (Staat finanziell bald am Ende):

Bundesfinanzminister Eichel (SPD): "... dass der Staat voraussichtlich ab 2007 finanziell handlungsunfähig wird. Das geht aus einer Kabinettsvorlage zum Haushalt 2006 und zur mittelfristigen Finanzplanung hervor" (Handelsblatt 13.07.2005). || Roland Koch (CDU), hessischer Ministerpräsident sieht Deutschland bereits konkursreif (HB 25.10.2005): "Würden die Regeln des privatwirtschaftlichen Insolvenzrechts gelten, dann würde jede Minute, die man zögerte, beim Insolvenzgericht den Konkurs des Unternehmens Deutschland anzumelden, eine Straftat darstellen." ||

Bundeskanzlerin Angelika Merkel (CDU): "Deutschland ist ein Sanierungsfall ... Natürlich ist Sanierungsfall ein hartes Wort. Aber ich kann mich vor den Realitäten nicht drücken ..." (HB 21.06.2006) ||

Günther Oettinger (CDU), Ministerpräsident von Baden-Württemberg formuliert noch stärker (Bild am Sonntag, 27.06.2006): "Deutschland ist ein Sanierungsfall nahe der Insolvenz. Die Bundesrepublik steht mit 1.500 Milliarden Euro in der Kreide. Ich kann der SPD nur raten, hier nichts zu beschönigen." ||

Trotzdem wird der belegbar öffentlichen Verschwendung von Steuergeldern (Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler: ~ 30 Mrd. Euro jährlich), den Zusatzlasten ineffizienter Organisations- und Verwaltungsstrukturen, der Überregulierung bei insgesamt leeren Kassen der Gebietskörperschaften weiterhin kaum Einhalt geboten. Die Haftung für die Destabilisierung der deutschen Volkswirtschaft und die Bestrafung der Steuergeldverschwender ist praktisch ausgeschlossen (fehlender Straftatbestand der Amtsuntreue).

Die Auseinandersetzungen der politischen Kaste sind lediglich darauf konzentriert, wie viel neue Schulden noch aufgenommen und für welche Aufgaben des Staates diese dann verteilt werden. Die Einhaltung der Maastricht-Kriterien (Euro-Stabilitätspakt) ist Schnee von gestern. Das Hauptaugenmerk unserer PolitikerInnen liegt eher auf Regelungen wie der des Dosenpfandes oder der Verabschiedung der Wirtschaftssicherstellungsverordnung (WiSiV). 

 

Vor der nächsten Währungsreform - Bundesregierung trifft Vorbereitungen für wirtschaftlichen Notstand:

 

Notstandsgesetze. Die Wirtschaftssicherstellungsverordnung (WiSiV2004: Erteilung von "Bezugsscheinen", "Warenbewirtschaftung" im Notfall), welche den wirtschaftlichen Teil der Notstandsgesetze von 1968, das "Wirtschaftssicherstellungsgesetz" erweitert und präzisiert, wurde ohne Debatte im Bundestag und ohne die geringste Anteilnahme der etablierten Massenmedien von der Bundesregierung am 12.08.2004 erlassen und nach Zustimmung des Bundestages im Bundesgesetzblatt am 17.08.2004 (BGBl 2004 Teil I Nr. 43) veröffentlicht. 

 

Selbst bei der Einführung der Maut auf Autobahnen zeigte sich wenig Kompetenz. Eine politische Kraft, die diesen systemimmanten Teufelskreis durchbrechen könnte, ist nicht in Sicht.

Wenn die Zunahme der Staatsverschuldung in Deutschland aber aufgrund des Zinseszinseffektes (negativer Financial Leverage Effekt) - auch ein Haushaltsstopp in den Bundesländern oder in den Großstädten wird daran nichts ändern - so weiter geht wie bisher, wird die Nacht nicht nur für deutsche Papiergeldsparer (u.a. Besitzer / Gläubiger von Staatspapieren, deutsche Lebensversicherungs- und private "Rentenversicherungssparer" usw.) in absehbarer Zeit sehr sehr dunkel. Dies gilt auch für die Gesellschaften, die die von ihren Kunden treuhänderähnlich anvertrauten Vermögenswerte langfristig weiter überwiegend in inflationsgefährdete Geldanlagen halten.

Geld als bunt bedruckte Zettel sind nur Schuldscheine und in erster Linie nur Zahlungsmittel und schon gar keine Wertaufbewahrungsmittel geschweige denn eine - langfristig (Dekaden) gesehen - wirklich werthaltige Vermögensanlage. Ausnahme: Sachwertanlagen aus Edelmetall wie Gold (Goldmünzen), Silber (Silbermünzen), Platin oder Palladium. Es gibt nur Wert oder "wertlos", fangen Sie an zu denken?

Die Risiken liegen in der Zukunft und nicht in der Vergangenheit. (Papier-) Geld wird regelmäßig zu Altpapier und wenn die staatlichen Garantien verfallen (Währungsreform 1948, Hyperinflation 1923) erhält man dafür die Quittung: den  B r e n n w e r t Geldanlagen sind also nicht unbedingt werthaltig oder sicher, auch nicht durch staatliche Garantien (Mündelsicherheit)! 

Reichsbanknote 5 Milliarden Mark, 10. September 1923 (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Inflation)

Garantien gehen immer zu Lasten der Rendite und sind von heute auf morgen erst einmal (fast) wertlos, wenn der Garantiegeber seine Zahlungen einstellt (siehe argentinische Staatspapiere im Jahr 2002). Angeblich kann ein Staat ja nicht Pleite gehen wie man von abhängigen Produktverkäufern immer wieder hört ... aber die Rückzahlung des geschuldeten Anlagekapitals oder die Zinszahlungen kann ein Staat schon nach Belieben einstellen, oder? Neudeutsch heißt das dann Zahlungsmoratorium ...

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BESEMA GmbH Beteiligung Service Management * Stand: 17. Oktober 2009
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