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Aktienfondsgebundene Kapitallebensversicherung

(Fondspolice/-rente)

erstklassige Angebote

Die Fondspolice oder auch fondsgebundene Lebensversicherung ist eine Kombination aus Risiko-Lebensversicherung und Investmentfondssparen. Während bei der klassischen Kapitallebensversicherung die Versichertenbeiträge überwiegend in inflationsgefährdete renditeschwache Geldwerte wie festverzinsliche Staatsanleihen (Schuldgeld) usw. und weniger in Einzelaktien (max. 35 % in Deutschland) oder in Immobilien durch die Versicherer angelegt werden, fließen sie bei der Fondspolice in ausgewählte Investmentfonds. 

Die gesamte Angebotspalette der Investmentfonds spiegelt sich folglich in dem Angebot der Fondspolicen wider: Ausschließlich oder gemischt werden die Beiträge in Rentenfonds, offene Immobilienfonds oder Aktienfonds, national oder international, angelegt.

Die Versichertenbeiträge werden bei der Fondspolice getrennt von den übrigen Werten des Versicherers bei renommierten Investmentgesellschaften (meist Töchter von Banken und Sparkassen) als Sondervermögen geführt. Sondervermögen bedeutet: Getrennt vom Geschäftsbetrieb des Versicherers auf separaten Konten. 

Gerade vor dem Hintergrund der üblicherweise langen Laufzeiten können Fondspolicen, die in weltweit anlegende, konservativ gut gemanagte Aktienfonds investieren (Inflationsschutz bei Sachwertorientierung) zum Beispiel für Familien interessant sein. Fondspolicen vereinen so die Chancen des langfristigen (Jahrzehnte) Aktienfonds-Sparplans mit denen der Risiko-Lebensversicherung. 

Hinweise

Anders als bei klassischen Kapitallebensversicherungen ändert sich das Fondsvermögen gemäß den Anlageentscheidungen des Kunden. Ein breit gefächertes Angebot an Investmentfonds eröffnet so Möglichkeiten, an den Wertveränderungen internationaler Aktienmärkte mit allen Chancen und - Risiken - teilzuhaben.  

Auch wenn die Presse die Kosten von Fondspolicen gelegentlich kritisiert: Beachten Sie bitte, dass etwa 10% Mehrkosten durch eine etwa 1% höhere Rendite der in der Fondspolice enthaltenen Aktienfonds ausgeglichen werden. Die Wertzuwächse einer Fondspolice aufgrund der in der Fondspolice enthaltenen Aktienfonds sind bedeutend wichtiger als prozentual höhere Kostenbelastungen aufgrund der Versicherung. Oberhalb von 20 Jahren Laufzeit wird die Fondspolice in der Regel günstiger sein als ein Aktienfondssparplan mit laufendem Agio - meistens jedoch nur bei so langen Laufzeiten. 

Wenn der Anleger bei geringen Monatsbeiträgen zwischen einer breiten Palette von Investmentfonds auswählen kann, ist die Verwaltung eines Vertrages für den Versicherer zwangsläufig kostenintensiver. Auch sind moderne Anbieter von Fondspolicen mit etwas höheren Verwaltungskosten - aber ohne Ausgabeaufschläge bei den Investmentfonds - meistens kostengünstiger als solche, bei denen Fonds mit den üblichen 4-6 % Ausgabeaufschlag erworben werden können. Deshalb ist der Blick auf die Kosten einseitig.

 

Fondspolice - Vorsorge für die Rente? - komplexe steuerliche Situation

Langweiliges, regelmäßiges, möglichst frühzeitig (Cost-Average-Effekt) beginnendes langfristiges Sparen in ausgewählte Sachwerte bringt wohl auf Dauer den größtmöglichen Erfolg.

Allerdings hat der Wegfall des Steuerprivilegs die Fondspolicenanbieter hart getroffen. Mitverantwortlich ist die relativ komplexe steuerliche Situation, die der Gesetzgeber durch das Alterseinkünftegesetz geschaffen hat: Seit 01.01.2005 sind  bei neu abgeschlossenen Versicherungen, falls gewisse Mindestanforderungen (u.a. 12 Jahre Mindestlaufzeit und Endalter 60 Jahre) eingehalten werden, bei Kapitalwahl 50% aller Erträge zu versteuern, ansonsten die gesamten Erträge. Bei der Verrentung (Fondsrente) bleiben alle Erträge aus der Ansparphase steuerfrei. Dessen ungeachtet sind die Rentenbezüge mit dem Ertragsanteil zu versteuern.

 

Fondspolice kontra Fondssparpläne

Auf den Punkt gebracht: Wer statt einer aktienfondsgebundenen Police einen separaten Investmentsparplan abschließt, hat zwei wichtige Kostenbausteine zu berücksichtigen: Ausgabeaufschläge bei den Fonds (auch beim möglichen Switchen) und Einkommenssteuern. Daher ist vor dem Vertragsabschluss eine Betrachtung der individuellen Kunden- und Kostensituation erforderlich.

Ob sich unterm Strich eine Fondspolice oder ein Investmentsparplan besser rechnet, hängt mit davon ab, ob der Anleger am Ende eine Kapitalauszahlung oder eine Verrentung wünscht. Zum anderen spielen auch die Art der gewählten Fonds, deren Wertzuwächse und der individuelle Steuersatz eine Rolle sowie die Frage, wie oft das Vermögen während der Laufzeit umgeschichtet wird.

 

zum Beispiel auf Luxemburg setzen

Kunden, die durchblicken, gewinnen: Nach derzeitiger Rechtslage ist die sofortige Pfändung in Luxemburg nicht möglich (Konkursprivileg), dadurch: Sicherung der Altersvorsorge, besonders für Unternehmer. Ebenfalls gilt das luxemburgische Versicherungsgeheimnis, das heißt, dass luxemburgische Gesellschaften nicht automatisch Auszahlungsmitteilungen an deutsche Finanzbehörden abgeben. 

Dem deutschen Fondspolicensparer bliebe zwar der Papierkrieg erspart, aber nicht die deutsche Einkommenssteuer, denn sämtliche Einkünfte des unbeschränkt in Deutschland Steuerpflichtigen sind natürlich im Sinne des Welteinkommens steuerlich zu erklären.

 

BESEMA GmbH Beteiligung Service Management * Stand: 17. Oktober 2009
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