Garantieprodukte auf
Sachwertbasis
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erstklassige innovative
Angebote |
Aktien und Fondsinvestments haben in den vergangenen Jahren stark
an Popularität gewonnen. Allerdings trägt bei derartigen Anlagen der
Kunde das volle Kapitalmarktrisiko. Gerade wenn es um größere Anlagebeträge
oder um die langfristige (Jahrzehnte) Altersvorsorge geht, wollen jedoch viele
Anleger auf Garantien (Sicherheitsnetz) nicht gänzlich verzichten.
Besonders in bewegten Börsenzeiten erfreuen sich deshalb Garantieprodukte,
die die Renditechancen aktienbasierter Vermögensanlagen mit der Sicherheit von Kapitalerhaltungsgarantien
verbinden, zunehmender Beliebtheit.
Ob Ölpreisschock in den 70ern, erster Golfkrieg in den 90ern, Terrorkrise in den
USA 2001 ... sicherheitsorientierte Anleger sind mit kapitalgarantierten Produkten gegen
unvorhersehbare Kursstürze an den Weltbörsen offenbar gut gerüstet.
Garantieprodukte bieten die Möglichkeit, an
den positiven Kursentwicklungen der Börse teilzuhaben, ohne die mit diesen
Anlagen verbundenen Risiken - mögliche Verluste durch fallende Kurse -
einzugehen. Es lebt sich angenehmer ohne die Sorge, Geld in den Sand zu setzen.
Aber: Garantieprodukte sind immer
mit einer höheren Kostenbelastung verbunden. Garantien kosten Rendite und die
Garantiekosten trägt immer der Anleger!!! Der Kostenfaktor kann die
Renditechancen oftmals so schmälern, dass die eigentlichen
Renditevorteile der Anlage vollständig verloren gehen.
Garantieprodukte gehören zur Familie der strukturierten Produkte
und kombinieren meistens den Kauf einer Obligation (Null-Kupon-Anleihe) mit dem Kauf
einer Call-Option. Sie werden gelegentlich auch mit Put-Optionen verbunden.
Allerdings stehen hinter diesen Systemen oftmals
ungedeckte, monetäre Papier-Schuldgeldsysteme.
Ein Irrtum erzeugt den nächsten. Hinweis:
Jedes monetäre
Schuldgeld- und Finanzsystem ist endlich
und nicht (!) überlebensfähig.
Charakteristische Merkmale von Garantieprodukten (Auszug):
-
bestimmte Laufzeit, häufig 4-8 Jahre
-
mindestens
nominale
Kapitalerhaltungsgarantie (100%) am Ende der Laufzeit, abzüglich Spesen und
eventueller Steuer
-
prozentuale Beteiligung (Partizipation) an der
positiven Wertentwicklung eines zugrundeliegenden Basiswertes (basket), zum Beispiel
eines Investmentfonds, eines Aktienindexes
oder Indexkorbes.
Das Prinzip der nominalen Kapitalerhaltungsgarantie auf die
Bruttobeiträge bei Fälligkeit ist dabei relativ einfach erklärt: Rechtlich
meistens als Anleihe konzipiert, wird zunächst ein Großteil des Geldes in
eine Null-Kupon-Anleihe investiert, die über eine bestimmte Laufzeit das
eingesetzte
Nominalkapital fast oder vollständig absichert. Mit dem kleineren Rest
wird mittels Optionen (Calls, Puts) an den Aktienmärkten spekuliert. Der
Anleiheteil liefert den Kapitalschutz auf den Verfalltermin des Produkts, während
die Option für die Partizipation am Kursverlauf des Basiswerts sorgt.
Heute ist die Palette der Garantieprodukte weit gefächert: Die
Kapitalerhaltungsgarantien sind mit unterschiedlichsten Merkmalen ausgestattet
und untereinander nur schwer vergleichbar. Die genaue Beachtung der Emissionsbedingungen der jeweiligen
Garantieprodukte ist entscheidend.
Das Angebot der Garantieprodukte lässt sich derzeit wie folgt skizzieren:
-
meist nur auf Indizes
-
nur gegen Einmalbeitrag
-
meist mit sehr kurzen Laufzeiten
-
feste Tranchen mit
"Windhundverfahren" im Vertrieb
-
steuerschädlich oder keine "echte"
Realwert-Garantie.