BESEMA informiert

Home Sitemap Kunden Login Impressum

Offene Immobilienfonds

Nach oben
Qualitätsimmobilien
Aktien
Investmentfonds
globale Aktienfonds
angelsächs. Lebensvers.
Fondspolice/-rente
Garantieprodukte
Offene Immobilienfonds
REITs

 

Offene Immobilienfonds (Deutschland)

Anleger, die in turbulenten Börsenzeiten nach Alternativen zu spekulativen Einzelaktien suchen, kommen häufig über Aktien-, Renten- oder Geldmarktfonds meist aus steuerlichen Gründen zu Offenen Immobilienfonds.

Offene Immobilienfonds investieren die ihnen zufließenden Anlagegelder (Sondervermögen) nach vertraglichen und gesetzlichen Bestimmungen überwiegend in viele gewerblich genutzte Grundstücke, Gebäude oder Bauprojekte unterschiedlicher Lagen, Nutzungsarten, Größen und Branchen. In Einzelfällen können es bis zu 80 Objekte und mehr sein. Daneben halten sie liquide Mittel wie Wertpapiere und Bankguthaben. Die liquiden Mittel dienen dazu, die anstehenden Verpflichtungen des Fonds zum Beispiel aufgrund des Neuerwerbs einer Liegenschaft oder der Rücknahme von Anteilsscheinen zu erfüllen. 

Offene Immobilienfonds sind sachwertorientierte Investmentfonds mit gesetzlich verankerten Kontrollmechanismen (staatliche Aufsicht) und werden von Fondsgesellschaften treuhänderisch verwaltet. Sie sind Anlagevehikel, die es in dieser Form seit 1959 nur in Deutschland gibt: Die Bewertung der Anlageobjekte erfolgt aus den aktuellen Verkehrswerten der Liegenschaften durch einen unabhängigen Sachverständigenausschuss, statt wie bei offenen Publikumfonds auf Basis aktueller Börsen- und/oder Devisenkurse. Hier manifestiert sich zugleich der zentrale Schwachpunkt (Bewertung, Liquiditätssteuerung, Transparenz): Gelingt es nicht, die Charakteristika Offener Immobilienfonds radikal zu reformieren, wird es unmöglich sein, eine an sich illiquide Vermögensklasse (Immobilien) in eine vollkommen liquide Anlage zu wandeln.

Bei offenen Fonds ist die Zahl der Investmentanteile von vorneherein unbestimmt. Die Fondsgesellschaft gibt von Zeit zu Zeit neue Anteile aus und nimmt ausgegebene Anteile normalerweise im gesetzlichen Rahmen wieder zurück. 

Bei Engpässen (große Mittelabflüsse) kann die Anteilsrückzahlung Offener Immobilienfonds für bis zu 2 Jahre vorübergehend ausgesetzt werden!

Die Wertentwicklung Offener Immobilienfonds - trotz bekannter Strukturdefizite - war bislang solider als die von weltweit und breit gestreut anlegenden Aktienfonds. Die in den Fonds enthaltenen gewerblichen Objekte sind in der Regel langfristig vermietet. Die Mieten sind üblicherweise indexiert und folgen der allgemeinen Preisentwicklung. Damit gelten sie als inflationssicher wie eine Qualitätsimmobilie.

Höhen und Tiefen gab es am deutschen Gewerbe-Immobilienmarkt immer wieder. Diese hatten jedoch bislang kaum nachhaltigen Einfluss auf die langfristige Wertentwicklung der Fonds: Bis Ende 2005 haben Anteile Offener Immobilienfonds auf Jahressicht keine Negativrendite gebracht und galten jahrzehntelang durchweg als sichere Anlageklasse mit beständigen Renditen. Die durchschnittliche Wertentwicklung der Jahre 1995-2005 lag bei 4,1% jährlich (Quelle: BVI).

Ergebnisse der Vergangenheit sind keine Garantie für die Zukunft, sie können besser oder schlechter sein. Alle Angaben ohne Gewähr.

Durchgängiger Hinweis: die Risiken einer Anlage liegen nicht in der Vergangenheit sondern in der Zukunft!

Angesichts der deutschen Büroimmobilien-Baisse gingen erwartungsgemäß die Renditen vieler Fonds zurück. Schwerer hatten es Fonds mit geringen Anlagefreiheiten (Anlagereglement). Ein besonderes Augenmerk gilt daher dem Volumen und der Liquiditätslage. Weltweit gibt es jedoch ausreichend geeignete Immobilien. Ein Großteil der Fonds nutzt Potentiale auch außerhalb Deutschlands. Wenn ein Offener Immobilienfonds aber nur in einer Region, zum Beispiel in Deutschland die Geldmittel anlegen darf, ist es für das Fondsmanagement schwieriger, geeignete Gewerbe-Immobilien zu finden. Ein weiterer Vorteil Offener Immobilienfonds, die im Ausland anlegen: Sie haben meist auch höhere steuerfreie Anteile als die ausschließlich in Deutschland anlegenden Offenen Immobilienfonds.

Anlageergebnisse teilweise steuerfrei 

Da sich der erwirtschaftete Anlageerfolg Offener Immobilienfonds aus Mieteinnahmen, Zinsen, Verkaufserlösen und Wertveränderungen der Immobilien zusammensetzt, sind die Ausschüttungen auch nur zum Teil steuerpflichtige Einkünfte aus Kapitalvermögen. Beim Privatanleger bleiben die Wertsteigerungen der Immobilien nach Ablauf der steuerlichen Haltefristen steuerfrei. Dies kann bei guten Objekten nicht unerheblich sein. Dadurch blieben in den letzten Jahren durchschnittlich 30 bis 70 Prozent der Ausschüttungen steuerfrei. Folglich waren diese Fonds interessant für Anleger mit hoher Steuerprogression.

Wichtige Hinweise

Dessen ungeachtet eigenen sich Offene Immobilienfonds weniger für die private, langfristige Altersvorsorge (Jahrzehnte): u.a. wegen der Möglichkeit, dass einzelne offene Immobilienfonds - Gründe dahingestellt - bereits erhebliche Liquiditätsabflüsse verzeichnen mussten (Anleger kommen zeitlich beschränkt nicht mehr an ihr Geld, befristete Fondsschließungen) und den generell bislang zu niedrigen Nominalrenditen.

Unter Marktgesichtspunkten sind bei einigen Offenen Immobilienfonds zeitlich begrenzte Fondsschließungen auch in Zukunft nicht auszuschließen. Einige offenen Immobilienfonds werden aufgrund von Liquiditätsengpässen unter Umständen gezwungen sein, ertragsstarke gute Objekte zu verkaufen, welches die Wertentwicklung des offenen Immobilienfonds nachhaltig beeinflussen kann.

 

Exkurs: Geschlossene Immobilienfonds

Bei Geschlossenen Fonds dagegen besteht keine Verpflichtung der Gesellschaft, Anteile zurückzunehmen. So sind Geschlossene Immobilienfonds auch keine Investmentfonds im Sinne des KAGG. Im Gegensatz zu Aktienfonds oder Offenen Immobilienfonds ist das Geld der Anleger bei Geschlossenen Immobilienfonds oft über Jahrzehnte gebunden und im Notfall, der niemals ausgeschlossen werden kann, nicht [kurzfristig] verfügbar. Geschlossene Immobilienfonds beinhalten auch ein beachtliches unternehmerisches Risiko wie unsichere Einnahmen und Mietausfälle. Eine große Mehrheit der Initiatoren hat noch keine Fonds bis zum Ende (meist 25 Jahre) geführt, weshalb auch Erfolgsprognosen äußerst vage sind. Deshalb empfehlen wir keine Geschlossenen Immobilienfonds. Im Gegenteil: wir raten davon ab! 

 

Immobilien-Aktienfonds (REITs)

eine Alternative zu Offenen Immobilienfonds?

Wer sich weniger aufgrund der Renditeerwartungen, denen die meisten Offenen Immobilienfonds nicht gerecht werden können, sondern aus Gründen der Diversifikation in der Immobilienbranche (Sachanlagen bieten u.a. Schutz vor allgemeinen Preissteigerungen) investiert sein möchte, findet Alternativen im Bereich der Immobilien-Aktienfonds. Diese investieren in Immobilienaktien oder speziell in REITs (Real Estate Investment Trusts).

weiter ... (Immobilien-Aktienfonds)

BESEMA GmbH Beteiligung Service Management * Stand: 17. Oktober 2009
Tel. +49-(0)7931 1214171 * Fax +49-(0)7931 1214119 * http://www.besema.de * Kundenservice@besema.de
Sitz: D-97980 Bad Mergentheim * Kantstr. 1 * Geschäftsführer: Dieter Ehrmann * Amtsgericht Ulm HR B 722536