Professionelles Vermögensmanagement fängt mit
professioneller Analyse an - das richtige Gleichgewicht (Asset Allocation)
Sie sind bereits in Fonds, in Aktien oder in Rentenpapiere (Schuldgeld) investiert?
Von den vielen tausend in Deutschland zum öffentlichen Vertrieb
zugelassenen Investmentfonds (Aktien, Renten) gehört die Mehrzahl zur Kategorie der sog.
Verliererfonds. Viele, auch große Fonds sind darunter. Verliererfonds
zeichnen sich dadurch aus, dass sie seit ihrer Auflage dem Durchschnitt aller
Fonds (Index) in der jeweiligen Vermögensklasse hinterherhinken. Diese
Verliererfonds können Sie bedenkenlos verkaufen und gegen bessere eintauschen.
Vielleicht hatte mal der ein oder andere Verliererfonds zufällig ein oder zwei gute
Jahre, aber das ändert nichts am Gesamtbild.
Trotz der vom Ansatz her
richtigen Taktik (Einzeltitelauswahl, taktische Asset Allocation) lässt sich eine falsche
Vermögensstruktur langfristig (strategische Asset Allocation) bei der
Vermögensaufteilung nicht ausgleichen. Eine falsche Strategie kann kaum
durch die richtige Taktik aufgewogen werden.
Hat Ihnen irgendwann schon einmal jemand aufgezeigt, wie Ihr
Vermögen strukturiert ist? Oder
wie Sie durch Umstrukturierungen in einzelnen Vermögensklassen Anlagerisiken gezielt verringern und dabei Ihre Renditechancen
erhöhen können? Zunächst gilt, anhand von persönlicher Risikoneigung,
Anlagehorizont und Renditeerwartung die passende Strategie festzulegen.
Vermögensstrukturierung hört sich einfach an
– bis
Sie feststellen, dass die richtige Aufteilung des Vermögens (strategische
Asset Allocation) auf unterschiedliche Anlageklassen
im Laufe der Zeit der bedeutendste Teil Ihres Anlageerfolgs ist.
Anerkannte Studien
*)
bestätigen, dass sich die Wertentwicklung
eines Portfolios (Depots) bis zu 90 %
(!) von der Struktur der in ihm enthaltenen
Vermögens- / Anlage- /
Assetklassen erklären lassen.
Die restlichen 10 % gehen auf die innerhalb der
einzelnen Anlageklassen enthaltenen Einzeltitel oder das Timing zurück (taktische Asset-Klassen-Allokation).
Wenn Ihr Vermögen zu 100% aus Aktien besteht und der Gesamtmarkt plötzlich
um ⅓ fällt, ist die Wahrscheinlichkeit relativ groß, dass auch Ihr Vermögen
um ⅓ fällt (Portfolio-Herzinfarkt), unabhängig von den einzelnen Aktien, die Sie ausgewählt
haben. Damit ist klar: Mit die wichtigste Entscheidung ist die, wie Sie
Ihren Vermögenskuchen aufteilen, also Ihre Entscheidung über die Aufteilung
der Vermögensstruktur. Nach diesem Grundsatz ist auch prinzipiell allzu langes Nachdenken über die "richtige" Aktie
langfristig gesehen verschwendete
Zeit, wenn die Vermögensstruktur an sich nicht stimmt. "Steigt das Wasser
(Flut, Aktienindex), steigt das Boot (Aktie), fällt das Wasser (Ebbe), sinkt
das Boot", so einfach ist das.
Wie man sich bettet, so liegt man. Diese alte Weisheit gilt natürlich nicht
nur für Schläfer, sondern auch für Anleger und Sparer. Vermutlich kannten die
jüdischen Händler des Altertums den Begriff der Asset Allocation genauso wenig
wie Hamburger Kaufleute. Aber eines war ihnen klar: wie man regelmäßig sein
Vermögen langfristig sichert und vermehrt; nämlich die Anlage des
Vermögens in qualitativ ausgewählte Sachwerte (Sachanlageklassen,
monetärer Drittelmix):
⅓ Rohstoffe (Edelmetalle,
physischer Mix: ⅓ Gold,
⅓ Silber,
⅓ Platin),
⅓ Grund (nutzbringende Qualitätsimmobilien,
Betongold),
⅓ Unternehmensbeteiligungen (ausgesuchte).
Die idealtypische Sachwert-Drittelung des Vermögens empfiehlt der
Talmud schon seit über 2.000 Jahren. Zwar machen unzählige auch mit diesem
Drittelmix Verluste, weil sie nicht verstanden haben, wie es
richtig
funktioniert, doch sie können dem Kaufkraftverlust (Preissteigerung), einem
Verfall der Edelmetallpreise oder diverser Börsencrashs gelassener
gegenüberstehen. Denn der größte Teil des Sachwertbesitzes bleibt - qualitativ
ausgewählt - langfristig von realen Substanzwertverlusten regelmäßig
verschont. Ein Kilogramm Gold war 1929 ein Kilogramm Gold und war im Jahr 2000
immer noch ein Kilogramm Gold. Verändert hat sich nur der Preis, aber nicht
der reale Wert, die Masse, das Kilogramm!
Doch die Zeiten ändern sich. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen
unterliegen einem ständigen Wandel. Im steuerlichen Umfeld bastelt der
Gesetzgeber ständig herum, mit der Folge, dass auch Ihre Strukturen regelmäßig
überprüft und angepasst werden müssen.
Sie
möchten wissen, wie Sie bei gleichen Renditechancen ein geringeres Risiko bzw. bei
gleichem Risiko höhere Ertragschancen erreichen?
Die richtige Zusammensetzung bringt
den Erfolg
Einzelwert- und Anlageklassenrisiken können durch gezielte Streuung
(Diversifikation) ausgeglichen
– "wegdiversifiziert"
– werden, Gesamtmarktrisiken dagegen nicht.
Einfaches
Beispiel: "Nicht alle Eier in einen Korb legen". Allgemein
einleuchtend: Die Aufteilung der Vermögenswerte ("Eier") auf
verschiedene Anlageklassen ("Körbe") verringert Risiken.
Oder: Wer die volatile Aktie eines Regenschirmherstellers besitzt, kann das
Risiko seines Depots glätten, indem er bzw. sie in das Depot noch eine volatile
Aktie eines Speiseeisherstellers hinzunimmt. Im günstigsten Fall glätten sich
die Wertentwicklungen beider Aktien.
Genauso verhält es sich bei unterschiedlichen Anlageklassen. Verschiedene
Anlageklassen können unterschiedlich auf Marktveränderungen reagieren. Daher können
Schwankungen einer Anlageklasse durch andere Klassen ausgeglichen werden.
Dies zeigt: Damit eine wirkungsvolle
Diversifikation stattfinden kann, dürfen die Aktienkurse von Unternehmen oder
Anlageklassen nicht miteinander "korrelieren" (sich wechselseitig
ergänzen). Allgemein: Je stärker sich die
Korrelationen (Wechselbeziehungen) von Aktienkursen, Anlageklassen oder
Aktienmärkten gegenläufig verhalten, desto stärker ist der risikosenkende
Effekt.
Wer die Zusammenhänge zwischen
Risiko-Rendite-Beziehungen versteht, ist im Vergleich zu Investoren, die das
nicht erkennen, gewaltig im Vorteil.
MARKOWITZ hatte formal gezeigt, dass das Risiko eines Portfolios riskanter
Anlagen kleiner - maximal gleich - dem durchschnittlichen Risiko der
Portfoliobestandteile ist, und entwickelte komplexe - aber dennoch
praktikable - Berechnungsmethoden zur Zusammenstellung risikoeffizienter
Portfolios. Mit seiner Arbeit legte er den Grundstein der modernen Portfoliotheorie und lieferte gleichzeitig das wohl wichtigste Argument für
die Anlage in Investmentfonds.
Ihre Gelegenheit: Unser
Vermögens-Check
ermöglicht Ihnen, Ihre Aktien, Renten, Investmentfonds usw. nach der vorgenannt
ansatzweise skizzierten Sachwertphilosophie, gekoppelt mit der
Berechnungsmethode des
Nobelpreisträgers Markowitz analysieren zu lassen. In einem Analysegespräch
werden die Rahmenbedingungen wie Anlagebetrag, -horizont, Anlageklassen und
-restriktionen erfasst. Daraus lassen sich ihre persönliche Risikobereitschaft
und bevorzugte Anlagestrategie ableiten. Unter Berücksichtigung bereits
bestehender Anlagen und
Ihrer steuerlichen Situation wird ein speziell auf Sie zugeschnittenes Portfolio auf Basis dieser Analysemethode erstellt.
Die von Markowitz entwickelte Portfoliotheorie
ist Grundlage der Beratungssoftware "Portfolio Selection".
Der Portfolio-Optimierer macht es möglich, Ihre Vermögensstruktur auf der Basis von
Diversifikationseffekten zu verbessern. Ihr Vermögen wird optimiert:
Vorschläge zur
Vermögensoptimierung
-
Berechnung
optimaler Portfolios, Auswahl von
Portfolios [Linie effizienter Portfolios]
-
Berechnung
wachstumsoptimierter Portfolios
-
Berücksichtigung der
steuerlichen Situation
-
Plastische Darstellung des zu
erwartenden Risikos
(Risikosimulationen im Risiko- / Ertragsdiagramm), individuelle
Risikoneigung bzw. fließende Risikoabstufungen
-
Graphische Darstellung der Ergebnisse
-
Berücksichtigung
bestehender Anlagen und
spezifischer
Kundenwünsche
Produktneutrale
Auswahl aus einer umfangreichen Datenbank
Als Ergebnis der Analyse erhalten Sie einen Bericht
mit konkreten Hinweisen, wie Sie über eine Verbesserung der Vermögensstruktur
Ihre
Anlagerisiken gezielt verringern
und die
Renditechancen Ihrer Vermögensanlagen
erhöhen können.
Ihre
Vorteile: Modernstes Know-how, Risikomanagement, umfassender
Sachwertansatz,
individuelle persönliche Beratung.
*) Quelle: Ibbotson Associates Inc. aus einer
Langzeitstudie im "Financial Analysts Journal" (Mai / Juni
1991), die die relativen Folgen von Vermögensstrukturierung, Wertpapierauswahl,
Markttiming und andere Faktoren in Bezug auf die Wertentwicklung bei 82 (!)
großen US-Pensionsfonds in den Jahren von 1977 bis 1987 untersucht hat. Die
Untersuchungen der Wissenschaftler gelten unter Ökonomen als richtungsweisend.
Seitdem wurden zahllose weitere Studien angestellt, die zu ähnlichen
Ergebnissen kamen.